Food Fraud

Food Fraud (Lebensmittelbetrug) ist die vorsätzliche Täuschung über Lebensmittel, Zutaten oder Verpackungen mit dem Ziel eines wirtschaftlichen Vorteils. Typische Formen sind Verfälschung und Verdünnung (z. B. Strecken von Olivenöl oder Honig), Substitution durch günstigere Rohstoffe, falsche Herkunfts- oder Qualitätsangaben, Fälschungen und das Verschweigen von Mängeln. Typische Fälle und Warnsignale stellt unser Beitrag Food Fraud erkennen vor.

Abgegrenzt wird Food Fraud von Food Defense: Bei Food Fraud steht der Profit im Vordergrund, nicht die Schädigung. Dennoch können Gesundheitsrisiken entstehen, etwa durch nicht deklarierte Allergene – ein Grund mehr für ein konsequentes Allergenmanagement.

Unternehmen begegnen dem Risiko mit einer Verwundbarkeitsanalyse (häufig VACCP – Vulnerability Assessment Critical Control Points). Bewertet werden unter anderem Preisentwicklung, Verfügbarkeit, Lieferkettenkomplexität und bekannte Betrugsfälle. Daraus ergeben sich Maßnahmen wie Lieferantenaudits, Analysen und Spezifikationsprüfungen. Wie Sie eine Verwundbarkeitsanalyse aufbauen, vermittelt unser Online-Seminar Food Fraud; zum Reinhören gibt es den Podcast Food Fraud.

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