Ein Audit ist eine systematische, unabhängige und dokumentierte Untersuchung, ob festgelegte Anforderungen erfüllt werden. Man unterscheidet First-Party-Audits (interne Audits), Second-Party-Audits (z. B. Lieferantenaudits) und Third-Party-Audits (Zertifizierungsaudits durch unabhängige Stellen, etwa nach IFS Food oder FSSC 22000).
Interne Audits prüfen, ob das eigene Managementsystem wirksam umgesetzt wird. IFS, BRCGS und FSSC 22000 fordern ein risikobasiertes Auditprogramm, das alle relevanten Bereiche und Anforderungen in festgelegten Abständen abdeckt – unsere Vorlage Auditplan & Auditprogramm hilft bei der Planung. Interne Auditoren sollten geschult und von den auditierten Bereichen unabhängig sein, z. B. durch die Schulung Interner Auditor.
Lieferantenaudits dienen dazu, die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit von Rohstoff-, Verpackungs- und Dienstleistungslieferanten vor Ort zu bewerten. Sie sind ein wichtiges Instrument im Lieferantenmanagement und bei der Abwehr von Food Fraud; das Vorgehen vermittelt die Lieferantenaudit-Schulung. Methodische Grundlage für beide Auditarten ist die ISO 19011. Wie KI die Auditvorbereitung unterstützen kann, hören Sie im Podcast KI im QM – interne Audits.
